Artikel von Hans Tolzin

Impfen - Ja oder Nein ?!

Die Impftheorie hinterfragt

Wen erfasst nicht das kalte Grausen bei dem Gedanken, das eigene Kind – oder ein naher Familienangehöriger – könnte an Kinderlähmung, Typhus, Diphtherie o.a. erkranken, bleibende Schäden davontragen oder gar daran sterben?

Deshalb sind wir der Wissenschaft in der Regel dankbar dafür, dass sie uns einen Impfstoff beschert hat, der – ihrer Aussage nach – dieser Krankheit zuverlässig vorbeugen kann. Das Verhalten jener Eltern, die ihre Kinder nicht gegen diese Erkrankungen impfen lassen, empfinden wir dagegen zumeist als verantwortungslos und fahrlässig, ihre Beweggründe sind uns unverständlich, ihre Argumentation nicht nachvollziehbar. Warum riskieren sie Gesundheit und Leben ihrer Kinder?

Doch die Zahl der Heilpraktiker, Naturärzte und kritischen Eltern, die das mit der Impfung ganz anders sehen und behaupten, sie hätte arge Schattenseiten oder sei gar wirkungslos, wächst ebenso wie die Menge der impfkritischen Literatur, die inzwischen ganze Regale füllt. Man müsse sich nur intensiv genug mit den wahren Hintergründen der Impfpolitik beschäftigen, sagen sie. Lässt man sich tatsächlich auf ihre Argumentation ein, scheint sie mitunter genauso einleuchtend zu sein, wie das, was die impfbefürwortenden Ärzte und Behörden von sich geben – und so steht Aussage gegen Aussage.

Das verwirrt viele Menschen. Was soll man noch glauben? Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler und Mediziner kann sich doch nicht seit Jahrzehnten geirrt haben? Was ich in den impfbefürwortenden wie impfkritischen Büchern oftmals vermisse, ist eine auch für Laien nachvollziehbare Beschreibung der Anfänge sowie eine darauf aufbauende und nachvollziehbare logische Kette von Erkenntnissen und Schlussfolgerungen, die zur heutigen Erregertheorie und zur heutigen Impfpraxis führten. Also:

  • Wie genau kam man ursprünglich auf die Idee, dass diese oder jene Krankheit von Mikroben verursacht wurde und übertragbar war?
  • Welche Experimente wurden durchgeführt?
  • Wie sah die konkrete Beweisführung aus?
  • Wie waren die Grundannahmen abgesichert?
  • Wie wurde der Nutzen der Impfung konkret bewiesen?
  • Wie kam man bei dieser oder jener Krankheit konkret auf die Idee, dass eine Impfung davor schützen könnte?
  • Wie ist das Ganze für mich als Laien durchschaubar und nachprüfbar? Oder muss ich akzeptieren, dass nur Fachleute verstehen können, wie Impfungen funktionieren?

Manche meinen, es brauche akademische Bildung, um sich zu wichtigen Fragen der Gesundheit eine eigene Meinung bilden zu können, und es sei besser, sich auf den Rat eines Arztes, der ja viele Semester studiert hat, zu verlassen.

»Schluckimpfung ist süß – Kinderlähmung ist grausam«
war das zu Recht der Wahlspruch der letzten Jahrzehnte?!

Obschon die meisten Eltern Nichtakademiker und Nichtmediziner sind, verbleibt die Verantwortung für das Wohl und Wehe ihrer Familien dennoch bei ihnen – und nicht bei den Gesundheitsbehörden und Ärzten! Wir Eltern sind es vor allem, die mit den Konsequenzen unserer Impf-Entscheidungen leben müssen, im Guten wie im Schlechten. Und daher müssen auch wir Eltern den Mut fassen und selbstbewusst bestimmen, welche Fragen wir an die Impftheorien haben, welche Antworten uns zufrieden stellen und welche nicht. Wir, die wir unsere Familien lieben und die Verantwortung tragen, sollten uns, wenn wir etwas nicht verstehen, nicht damit abspeisen lassen, dass wir zu ungebildet oder gar einfältig seien, sondern darauf bestehen, dass man uns die Vorteile des Impfens so erklärt, dass sie uns auch wirklich einleuchten, und dass man unser laienhaftes Hinterfragen ernst nimmt – und natürlich, dass uns die Risiken der Impfstoffe nicht vorenthalten werden.

Nun, Fragen an die Ursprünge der dem Impfen zugrunde liegenden Hypothesen konnte oder wollte mir niemand beantworten! Herzlichst, Ihr Hans Tolzin. E-Mail: hans@tolzin.de

Im Internet mehr dazu:
impf-kritik
impf-report (Symposium)

Ein Artikel aus Depesche
Kinderlähmung (Heft-Nr. 07+08/2004)

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