Ein Vortrag von Ven. Bagdro

Freiheit für Tibet

In Tibet war er für drei Jahre in chinesischer Gefangenschaft und wurde dort gefoltert und misshandelt, weil er zuvor in Tibet zusammen mit anderen Mönchen eine Demonstration gegen die chinesische Unterdrückung organisierte. Mit der Hilfe einer Krankenschwester gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis über die schneebedeckten Berge des Himalaja nach Indien. Seitdem engagiert er sich für Menschenrechte in Tibet. Er bereiste inzwischen nahezu die ganze Welt, um über sein Anliegen zu sprechen und Unterschriften zu sammeln, damit der Dalai Lama vor den Vereinten Nationen über die chinesische Unterdrückung der (Religions-)freiheit sprechen kann.

Er veröffentlichte ein Buch, „The Hell on Earth“ (die Hölle auf Erden), dass von seiner Geschichte handelt und nahm kürzlich sogar eine faszinierende CD mit dem berühmten Tibetischen Untertongesang auf. Ven. Bagdro lernten wir über Hans Tolzin kennen und luden ihn im September letzten Jahres zu einer Neuen Impulse Veranstaltung ein. Nun ist Bagdro wieder in Deutschland und wird am Pfingst-Samstag, 29. Mai, ab 19:00 Uhr im Rahmen des „Interreligiösen Meetings” in Stuttgart seine Geschichte erzählen und sein Anliegen vorbringen.

Anschließend werden Vertreter des Interreligiösen Meetings sich kurz vorstellen und u.a. über den Stand der Religionsfreiheit in Deutschland referieren:

  • Besteht das Grundrecht der Religionsfreiheit nur auf dem Papier?
  • Welche Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland begangen?
  • Welche Menschenrechtsgruppen, welche Aktionen gibt es, die die Religionsfreiheit verteidigen?

Pfingstsamstag, 29.5.2004 um 19:00 Uhr
Haus der Familienföderation, Stuttgart-Ost, Hornbergstraße 94

Weiterführende Links:
Freiheit - gute Nachrichten ohne Ende (Depesche)