Ein Artikel von Michael Kent

Werden wir verSARSt?

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Im Zusammenhang mit der neuen "Lungenseuche" "SARS", dem sog. schweren, akuten Atemwegs-Syndrom(1), liest man immer wieder das neumodische, eingedeutschte Wort "Hype" – laut Wörterbuch etwas, das künstlich aufgebauscht und hochstilisiert wird, Reklamerummel, aber auch ein Trick, ein Beschiss (so steht’s im Wörterbuch). Wie kommen kritische Journalisten – von denen es glücklicherweise immer noch vereinzelte Exemplare gibt – dazu, den Begriff "Hype" im Zusammenhang mit SARS zu gebrauchen? Vielleicht deshalb, weil sich um diese "neue Lungenkrankheit" bereits mehr Skandale ranken als Menschen daran erkrankt sind? Der erste Skandal betrifft die Aussage, SARS werde durch eine mutierte Form aus der Gruppe der herkömmlichen Erkältungsviren, der sog. Corona-Viren ausgelöst.

Einer der führenden kanadischen Mikrobiologen und Leiter eines kanadischen WHO(3)-Labors, Dr. Frank Plummer, der Untersuchungen an Einwanderern vorzunehmen hatte, schilderte in einem Interview mit der New York Times seine bisherigen Erkenntnisse zu SARS. Nur bei 40 % aller Personen, die als SARS-Patienten deklariert worden waren, hatte er das angeblich SARS-auslösende Virus auch tatsächlich finden können. Mittlerweile sank dieser Wert laut der Internetseite sarstravel.com auf sogar nur 30 %.

Stutzig geworden, untersuchte Dr. Plummer auch Personen, bei denen kein SARS-Verdacht bestand und stellte fest, dass bei 20 Prozent davon erstaunlicherweise ebenfalls die angeblichen SARS-auslösenden "Viren" vorhanden waren. Kaninchen, Meerschweinchen und Mäuse, die von Dr. Plummer in der Folge mit dem vorgeblichen SARS-"Virus" infiziert wurden, zeigten sich auch Tage später noch immer "completely happy"(2) – so seine Worte. Also: 70 Prozent derjenigen, die das Virus hätten haben sollen, hatten es nicht und 20 Prozent der Personen, die das Virus nicht hätten haben dürfen, hatten es. Was dieses Ergebnis für die Behauptung, SARS werde durch ein mutiertes Corona-Virus ausgelöst, bedeutet, bleibt Ihrer Einschätzung überlassen.

S.A.R.S verursacht keine neuen Symptome

Unbestritten ist zudem die Tatsache, dass SARS keinerlei neue Symptome verursacht. Es handelt sich dabei schlicht um eine Grippe mit Lungenentzündung. Auch von einer Seuche kann keinesfalls die Rede sein, denn allein in Deutschland starben seit November vergangenen Jahres – seitdem die ersten "SARS-Fälle" registriert wurden – mehr Menschen an Grippe (gut 10'000 Todesfälle werden pro Jahr in Deutschland auf Grippe zurück geführt), als im Schwerpunktland China an SARS (bisher knapp 300 weltweit). So meint der Leiter der Infektiologie der Universitätsklinik Heidelberg gegenüber der Tageszeitung "Rheinpflalz" am 25.04.03: "In Relation zu anderen Erkrankungen ist SARS eine lächerliche Erkrankung." Und damit könnten wir den Artikel für heute beenden, käme es nicht noch doller.

Während früher zur Definition einer Krankheit nämlich noch echte Symptome erforderlich waren wie z.B. konkrete Funktionsstörungen, spezifische Schmerzen oder klar diagnostizierbare Erscheinungen, Entzündungen, Ausschläge usw. – was auch immer – hält derzeit eine völlig neue Klasse von Kriterien zur Krankheitsdefinition Einzug in den Katalog der WHO. Welcher normal logisch denkende Mensch hielte es für möglich, dass zur Bestimmung einer Krankheit neuerdings das Datum ihres Auftretens sowie der Wohnort des Betroffenen eine Rolle spielen könnten?

Ironie des Kranheitsbildes

Ich selbst litt Anfang 2002 beispielsweise an einer Lungenentzündung. Hätte ich dieselbe aufgrund derselben Ursache nicht im Februar 2002 in Stuttgart, sondern im März 2003 in Hongkong erlitten, wäre ich als Punkt auf der SARS-Statistik gezählt und in Gefangenschaft (sog. Quarantäne) gesteckt worden.

Führen wir auf, was die WHO zu sagen hat – das sind die tatsächlichen, echten und ernst gemeinten Kriterien, nach denen z.Zt. die Zahl der SARS-Fälle bestimmt wird:

  • Erkrankung nach dem 20. März 2003
    (beachten Sie das Datum, es ist dasselbe wie der US - Kriegsbeginn gegen den Irak!!)
  • und Fieber über 38°
  • und Auftreten eines oder mehrerer Symptome wie Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit
  • und Auftreten von mindestens einem der folgenden beiden Ereignisse:
  1. innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Krankheitssymptome Kontakt mit einem wahrscheinlich an SARS Erkrankten bzw. mit seinen Körperflüssigkeiten
  2. innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Krankheitssymptome Aufenthalt in einer Region, aus der gemäß der nachfolgenden Liste eine Häufung von SARS-Fällen aufgetreten ist.

Das ist zu einem solchen Ausmaß irrational und unfassbar dreist, dass dabei selbst mir, der ich ja schulmedizinischerseits schon etliches gewohnt bin, die Spucke wegbleibt. Übertragen wir dieses Spektakel zur bildhaften Verdeutlichung einmal in einen anderen Bereich und erfinden wir – wie das die WHO tut – ganz ohne Übertreibung, nüchtern, sachlich und frohgemut ebenfalls eine neue, sehr gefährliche Seuche namens "Starker, Akuter Stuttgart-Schnupfen" (SA-SS) und definieren wie die Sache wie folgt:

  • Erkrankung nach dem 20. April 2003
  • und Auftreten eines oder mehrerer Symptome wie triefende Nase,
    verquollene Augen, starke Kopfschmerzen
  • und innerhalb von 10 Tagen vor dem Auftreten der ersten Symptome
    Kontakt mit einem an SASS Erkrankten
  • oder innerhalb von 10 Tagen vor dem Auftreten der ersten Symptome Aufenthalt in Stuttgart.

Dürfen wir solche Kriterien zur Definition einer Krankheit zulassen? Nein, denn SARS ist bloß Grippe mit Lungenentzündung, der man schlichtweg ein neues Etikett aufgeklebt hat. Es handelt sich (unter anderem) um die Erschließung eines neuen Geschäftsfeldes für die Schulmedizin. Und damit könnten wir den Artikel für heute beenden, käme es nicht noch doller.

Viren-Theorie

Denn damit die Sache fürs Ärztefußvolk etwas glaubhafter wirkt, ließ man kürzlich verlautbaren, man habe den genetischen Code des Corona Virus entschlüsselt, wie Sie ja vielleicht auch den aktuellen Nachrichtenmeldungen entnommen haben. Doch auch dabei handelt es sich um eine glatte Lüge.

Regelmäßige Leser der Depesche wissen, dass Viren niemals in fester, statischer, unveränderlicher Form existieren. Sie sind veränderliche Zellbruchstücke, genetische Informationsbausteine und an sich keinerlei Gefahr. Sie verändern ihre Form und Funktion jeweils gemäß des im Organismus aktuell vorherrschenden Bedarfs. Auf die eingangs erwähnte und mehr als bescheidenen Prozentzahl von nur 30 bis 40 Prozent "Corona-Positiven" angesprochen, brachten dann auch schulmedizinische "Virenexperten" rechtfertigenderweise in getretener-Hunde-Manier hervor: »Das Virus ist schlau, es mutiert, das Virus mutiert!« Ja natürlich mutiert das SARS-Virus, alle Viren "mutieren".

Fintan Dunne, der sich schon als einer der aktivsten Kritiker und Aufklärer bei der Entkräftung des AIDS-Mythos zahlreiche Lorbeeren verdiente, beschreibt in einem Artikel auf www.sarstravel.com, worum es sich bei der Entschlüsselung des genetischen Codes handelt bzw. wie die genetischen SARS-Tests vorgenommen werden.

Viren, die nur aus einem Strang bestehen, sind laut Dunne bekannt dafür, dass sie sich häufig "fehlerhaft" reproduzieren. Er betont in diesem Zusammenhang, dass es sich bei diesen fehlerhaften Reproduktionen nicht um "mutierte" Viren handelt, sondern um Fehler, wie sie ebenso häufig wie natürlicherweise geschehen. Laut Dunne wurde nun ein solchermaßen fehlerhaft reproduziertes Virenstück zur genetischen Messlatte für das "mutierte und SARS auslösende Corona-Virus" erhoben.

Der Virentest entspricht im weiteren Verlauf grob der Ermittlunsgmethode des "Genetischen Fingerabdrucks" aus der Kriminalistik. Man nimmt die zum SARS-Maßstab erkorene Gensequenz(4) eines fehlerhaft reproduzierten Coronavirus und schaut, ob man eine deckungsgleiche Sequenz bei einer Testperson entdecken kann. Dunne vergleicht dies damit, einen Suchbegriff in eine Internetsuchmaschine einzutippen. Je spezieller der Suchbegriff ist, desto geringer die Chance, Treffer zu erhalten. Bei einem Alltagswort hingegen erhält man praktisch jede verfügbare Internetseite angezeigt.

Dunne schreibt: "Wenn du dich auf die Jagd begibst nach einer bestimmten Gensequenz – bei all den Millionen von vorhandenen Corona-Gen-Strängen bei jedem beliebigen Patienten in jedem beliebigen Ort der Welt – sind die Chancen relativ hoch, dass Du fehlerhafte Reproduktionen des normalen Genoms(5) finden wirst, die Deinem Suchbegriff entsprechen. Es hängt einfach davon ab, welchen Suchbegriff Du eintippst, also welche fehlerhafte Genreproduktion du zur Messlatte erkoren hast. Jeder Depp kann einen Suchbegriff eintippen. Ein solches Suchergebnis auszuwerten, erfordert hingegen Überheblichkeit."

Der "SARS-Test", so Dunne, liege irgendwo im Mittelfeld. Bei manchen Menschen mit Erkältungs- bzw. Grippesymptomen finden sich entsprechend fehlerhaft reproduzierte Corona-Bruchstücke, bei anderen eben nicht. Und dies erklärt, dass man das "SARS - auslösende Virus" nur bei 30 Prozent der "Erkrankten" antrifft – aber eben auch bei 20 Prozent der Patienten, die nur leichte Schnupfensymptome oder gar keine äußeren Krankheitszeichen haben.

Kurzum: Es wurde keinesfalls ein neues gefährliches Virus entdeckt und genetisch entschlüsselt, sondern nur ein Abschnitt einer fehlerhaften Reproduktion eines gewöhnlichen Erkältungsvirus. In aller Konsequenz durchdacht bedeutet dies, dass man auf diese Weise tatsächlich eine gute Million "neuer Viren" und eine Million verschiedener neuer Krankheiten "entdecken" könnte.

Wenn wir vergleichsweise berücksichtigen, dass Viren zu einem Krankheitsherd (bzw. eigentlich Heilungsgeschehen) eilen, wie Polizeifahrzeuge zu einer Unfallstelle, ist es dann von Relevanz, ob die Polizisten im Opel-Vectra, im VW-Golf, im E-Klasse-Mercedes oder im Porsche 924 anfahren? Doch auf diesem Niveau befinden sich unsere derzeitigen Virenforscher. Sie untersuchen die Farbe des Polizeiautos, den Aufbau, die Art, ja sogar den Knick in der Stoßstange, den Kratzer im Lack, die Art und Menge des verbrauchten Motorenschmieröls und sogar die Brotkrumen auf dem Beifahrersitz – und übersehen dabei vollständig, dass es sich um ein Polizeifahrzeug am Einsatzort handelt. Die Funktion ist der Form immer übergeordnet, sie bedingt Bauweise und Machart! Wenn wir einen Unfall haben, ist es uns egal, ob die Polizei im roten Gogomobil oder im aufgemotzten Porsche ankommt, Hauptsache, sie kommt, wenn wir sie brauchen!

Epidemie-Experiment mit Affen

Doch die Propagandisten der neuen "Welt-Epidemie" wollten dieses Mal – im Gegensatz zu AIDS – von Anfang an gleich alles richtig machen. So präsentierten sie im Zuge der "Corona-Entschlüsselung" gleich noch ein angeblich bei Affen durchgeführtes Experiment, wobei man sich rühmte, dass sämtliche Affen, denen man das Virus gespritzt habe, auch an SARS erkrankt seien (die armen Tiere).

Ob dieses Experiment stimmt oder nicht, lässt sich derzeit nicht nachvollziehen. Schließlich wissen wir spätestens seit Depesche 05/03, wie gefälschte Studienergebnisse zustande kommen und wer dafür bezahlt. Doch selbst, wenn diese Affenexperimente den Tatsachen entsprächen, wären sie dennoch wertlos, da der Versuch mit einer Vergleichsgruppe ausgelassen wurde. Man hätte nämlich noch untersuchen müssen, ob in einer Kontrollgruppe vergleichbarer Äfflein, die an herkömmlicher Lungenentzündung leiden, das SARS-Virus ebenfalls in Erscheinung tritt – oder in einer gesunden Vergleichsgruppe!

All dies ist nicht geschehen. Während bei AIDS die Betrugskaschierung viel zu langsam vonstatten ging, passierte bei SARS alles viel zu schnell – und daher fehlerhaft.

Entstehung eines neuen Krankheitsbildes

Der AIDS-Kritiker Jon Rappaport schreibt in einem Artikel vom 20. April auf www.sarstravel.com: "Vor ca. fünf Jahren hielt ich einen Vortrag in Hollywood. Der Vortragsraum befand sich im dortigen Plummer Park. Es ging um AIDS. Ich versuchte zu erklären, wie der HIV-Test dazu benutzt werden könnte, jede beliebige Zielgruppe unter der Sonne anzugreifen.

Als Beispiel wählte ich den Plummer Park selbst. Ich sagte: Angenommen, jemand hätte es auf den Park abgesehen, dann würden sie eine Pressemitteilung herausgeben und darin behaupten, dass irgendeine Art Krankheit dort ausgebrochen bzw. mehrfach aufgetreten sei. Als Ursache könnten sie ein Virus angeben – irgendein harmloses Virus. Dann würden sie einen Test empfehlen, der das Vorhandensein dieses Virus im Blut nachweist. Halt, nicht die Existenz des Virus selbst, aber von Antikörpern, die auf das Virus reagieren. Natürlich würde dieser Test auch positiv auf alle möglichen anderen Dinge reagieren, wie z.B. auf Stress, Alkohol, Durchfall, mieses Essen, Marihuana, Nitrite, Schwermetalle – was auch immer.

Im nächsten Schritt würden diejenigen darauf bestehen, dass jedermann, der sich innerhalb der letzten 30 Tage im Park aufgehalten hat, getestet wird – wie auch sämtliche Personen, die mit den Parkbesuchern in Kontakt waren.

Selbstverständlich würden etliche dieser Tests positiv anzeigen. Dann behandeln sie diese Leute mit einem giftigen Pharmapräparat, das in Tat und Wahrheit erst einige der vagen Symptome erzeugt, die als Beweis für das Plummer-Park-Syndrom beschrieben werden. Oder sie stecken diejenigen mit einem positiven Test in Quarantäne – und voilá: schon haben sie ihre Epidemie. Das ist die grundlegende Strategie, mit der sie alle möglichen Arten neuer Tricks erfinden können. Es ist ziemlich einfach.

Wer profitiert davon? Da gibt es jene, die die "neue Krankheit" entdeckt haben, jene, die es auf die Leute im Park abgesehen haben, jene, die Pharmazeutika verkaufen, und schließlich jene, die bürgerliche Freiheiten beschneiden möchten.

Natürlich braucht man bei einem solchen Spiel auch Leute, die tatsächlich irgendwie krank sind. Aber das ist die leichteste Übung. Manche, die den Park besuchten, waren eh schon krank. Dann gab es Senioren, Junkies, Obdachlose. Und die, die Schwermetallmedikamente als Behandlung bekommen, werden krank und zählen als Opfer bzw. Träger der Plummer-Park-Syndroms. Die Symptome sind vage genug, um alle ins Netz zu treiben.

Ich weiß, diese Vorstellung wird einige schockieren, aber schauen Sie: In der SARS-Angelegenheit wurde eine solche Unmenge standardisierter wissenschaftlicher Verfahren an den Straßenrand gedrängt, um das Coronavirus als Ursache hinstellen zu können, dass man sich fragen muss, wie die Forscher und Leiter von wissenschaftlichen Büros am Morgen noch in den Spiegel schauen können. Man muss das kriminelle Fahrlässigkeit nennen."

Fassen wir zusammen: Die Entschlüsselung der genetischen Information eines SARS-auslösenden Virus hat nicht stattgefunden. Was statt dessen präsentiert wurde, ist wissenschaftlicher Betrug! Die Affenexperimente sind ohne Aussagekraft, da sie ohne Kontrollgruppe durchgeführt wurden. Auch damit könnten wir den Artikel beenden, käme es nicht noch doller.

Wettstreit um die Patente

Denn schon kurz nach Auftreten der "neuen Lungenseuche" entbrannte ein regelrechter Wettstreit zwischen den Staaten darüber, wer die wissenschaftlichen Lorbeeren der Virenentdeckung bzw. die wirtschaftlichen Früchte der Patenrechte einheimsen dürfte.

Hans Tolzin schreibt dazu in seinem Internet-Newsletter ("Impf-Report" Nr. 13/2003(6)): "Statt aufrichtiger Forschung nach der Krankheitsursache hat weltweit eine fieberhafte Jagd nach dem vermeintlichen Virus eingesetzt. Da die Wissenschaftler aus Hongkong einen zeitlichen Vorsprung gegenüber anderen internationalen Labors hatten, konnten sie auch als Erste ein Ergebnis vorweisen:

Sie hatten in Proben aus einigen Erkrankten mit dem Elektronenmikroskop Partikel fotografiert, die sie der Gattung der Paramyxoviren(7) zuordneten. Man wisse zwar nichts Genaues, aber alles deute darauf hin, dass diese neue Grippeart von Paramyxoviren verursacht werde. Diese Theorie wurde innerhalb kürzester Zeit von zwei deutschen Labors bestätigt und auch von der WHO übernommen und weltweit über alle Medien verbreitet. Kaum hatte sich jedoch die WHO öffentlich auf die Hongkonger Forschungsergebnisse bezogen, konterte die US-Seuchenbehörde CDC(8) mit der Meldung, sie hätte in zwei rkrankten Coronaviren, also eine ganz andere Gruppe von Viren, fotografiert. Auch hier wisse man zwar nichts genaues, aber alles deute darauf hin, dass SARS von den Coronaviren zumindest mitverursacht werde. Bitte bedenken Sie: Diese weltweit verbreitete Schlussfolgerung wurde aus dem Auffinden von Coronaviren in nur zwei Patienten gezogen und so behandelt, als wäre es nicht nur eine vage Arbeitshypothese, die noch zahllosen Überprüfungen standhalten muss, sondern fast bewiesene Tatsache. Interessanterweise waren auch diesmal deutsche Labors dermaßen schnell mit Bestätigungen zur Hand, dass man sich fragen muss, wie sorgfältig diese Bestätigungen erarbeitet wurden.

Die aktuellen Meldungen der WHO und der Presse lesen sich seither so, als stünde es schon fest, dass die Mikrobe aus der Gruppe der Coronaviren der gesuchte Verursacher von SARS sei. ... Kanadische Wissenschaftler brachten inzwischen noch eine dritte Virusart ins Spiel, was aber in der öffentlichen Berichterstattung bisher merkwürdigerweise fast unterging. Es wäre doch sehr interessant, in wie vielen gesunden Menschen Paramyxoviren oder Coronaviren nachweisbar wären, würde man nur mit der gleichen Intensität und Ausdauer danach suchen wie bei SARS-Patienten!"

Wirtschaftliche Aspekte des S.A.R.S.-Hypes

Hans Tolzin greift sodann konsequent die wirtschaftlichen Aspekte der SARS-Hype auf: "Von allen Seiten kommen Ankündigungen, dass ‘demnächst’ ein zuverlässiger Virentest für das neue Virus zur Verfügung stünde. Jedoch: Welchem der angekündigten Virentests sollen wir vertrauen? Denen, die auf dem Paramyxovirus basieren oder jenen, die Coronaviren nachweisen? Es steht ja noch nicht einmal wirklich fest, ob das eine oder das andere Virus oder beide zusammen oder beide und dazu noch weitere – oder gar keiner dieser Mikroben als Bösewicht in Frage kommen.

Die wirtschaftlichen und psychologischen Aspekte dürfen dabei nicht unterschätzt werden: Mit der Entdeckung von neuen, den Menschen krank machenden Mikroben, der Bestimmung ihrer Zusammensetzung – und vor allem der Entwicklung von Nachweismethoden – sind immense wirtschaftliche Perspektiven verbunden: Derjenige, der das Virus als Erster "fängt", liegt beim Rennen um die Entwicklung und Patentierung von Virentests ganz vorne. Und: Je furchtbarer das Virus, je ansteckender und tödlicher seine Eigenschaften, desto größer ist naturgemäß das Angstpotential – und damit auch der weltweite Markt für die Virentests und das Ansehen der Forscher, die schließlich die "Rettung in der Not" bringen. Kurz gesagt: Es geht um viel Ruhm (wer weiß, vielleicht sogar um den Nobelpreis?) und um noch mehr Geld.

Geld und Ruhm

Robert Gallo, der als Entdecker des AIDS-Virus gilt, ist heute eine Berühmtheit. Und die Patente für seinen HIV-Antikörpertest haben ihn auch zu einem reichen Mann gemacht. So hatte es mich auch gewundert, dass das für die medizinische Forschung relativ unbedeutende Hongkong zunächst sozusagen die Nase vorn hatte. Doch durch das Eingreifen des CDC(8) wurde der Vorsprung der Chinesen natürlich mit einem Schlag zunichte gemacht – und die Chancen für die wissenschaftliche Konkurrenz aus dem Westen gleichzeitig erhöht. Im Grunde ist es unverständlich, wie das CDC es wagen kann, mit einem derart zweifelhaften Resultat (Identifikation von Coronaviren in zwei der SARS-verdächtigen Patienten) und reinen Vermutungen an die Weltöffentlichkeit zu treten. Doch vielleicht haben ja einige Impfkritiker recht mit ihrem Verdacht, dieser Behörde ständen die Bedürfnisse der US-Pharmakonzerne näher als die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung."

Da wundert nurmehr wenig, dass aufrichtiger Ursachenforschung kaum Bedeutung zukommt. Ja, die Syndrom-Erfindung scheint geradezu ein neuer Trend bei der Ausweitung schulmedizinischer Geschäftemacherei zu sein: Man fasse mehrere altbekannte Krankheitssymptome künstlich zu einem neuen Syndrom zusammen, um die Sache mit einem neuen Etikett als neue Krankheit mit maximalem Profit vermarkten zu können.

Vernichtung tatsächlicher Ursachenforschung

Forscher und aufrichtige Mediziner jedoch, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen und gewissenhafte Ursachenforschung nach strengen wissenschaftlichen Kriterien leisten, kommt – mit Glück – keine Aufmerksamkeit zu. Wenn sie weniger Glück haben, wird ihre Karriere, ihr Leben, zumindest aber ihr guter Ruf (durch die Massenmedien) oder alles zusammen zerstört. So gibt es gleich mehrere mögliche echte Ursachen für Grippeerkrankungen mit Lungenentzündung. Doch sämtliche dieser tatsächlichen Ursachen haben den großen Nachteil, dass sie zur Lösung des Problems führen, also echte Heilung bewirken – und daher weder für die schulmedizinische Industrie noch für Pharmaproduzenten wirtschaftlich rentabel sind bzw. sogar deren Existenz und Daseinsberechtigung bedrohen.

Es gibt eine Menge solider, seriöser wissenschaftlicher Quellen, denen zu entnehmen ist, dass es speziell nach Impfungen (als deren unerwünschte Folge) auffällig häufig zu Lungenentzündungen kommt(9). Haben Sie zufällig mitbekommen, ob es Untersuchungen darüber gab, ob in China kürzlich breite Impfaktionen durchgeführt wurden?

Dr. Hamers Gesetze zur Lungenentzündung

Ein ganz neues Licht auf die Lungenentzündung werfen die strengen Naturgesetze der Neuen Medizin nach Dr. Hamer(10). Hier stellt eine Lungenentzündung als sog. Heilungskrise lediglich den Höhepunkt der Reparatur- und Heilungsphase nach vorausgegangener Krankheit dar. Je nach vorheriger Konfliktschwere und dauer kann die Lungenentzündung in der Mitte der sog. "Grippe" entweder völlig ungefährlich oder aber tödlich verlaufen. Mikroben treten nach den Regeln der Neuen Medizin nicht als Ursache einer Erkrankung in Erscheinung, sondern als deren Folge, wobei sie in Wahrheit elementare Heilungsaufgaben übernehmen. Hierzu später mehr.

Gemäß Herrn Prof. Dr. med. K. J. Probst, der die Dinge generell auf einen einfachen, grundlegenden Nenner bringt, wird jegliche Krankheit durch ein "Überlaufen der Klärgrube Mensch" bedingt – was den Aussagen Dr. Hamers keinesfalls widerspricht, denn auch durch schwerwiegende seelische Konflikte und mentalen "Müll" kann die "Klärgrube Mensch" überlaufen und sodann der reinigenden Wirkung eines "Infekts" bedürfen.

Es entspricht zudem altbekannten Gesetzen der Naturheilkunde: Was die normalen Ausscheidungswege nicht bewältigen (Niere, Leber, Darm), muss über andere Kanäle entsorgt werden, wie Schleimhäute, Außenhaut und Lunge! Reichen auch diese Ausscheidungswege nicht, kommt es zu Einlagerungen in den Körpergeweben und letztlich auch Organgeweben. Geht auch diese Einlagerung zu weit, greift der Organismus zum Notbehelf der "Krankheiten": Durch Appetitlosigkeit wird der Mensch anfänglich davon abgehalten, neuen Unrat aufzunehmen, durch Gliederschmerzen zur Ruhe verpflichtet. Durch erhöhte Körpertemperatur (Fieber) wird die Reinigungsleistung des Stoffwechsels erhöht usw. Bakterien, Viren und Pilze helfen dem Organismus dabei, den "inneren Schweinestall" – wie Dr. Probst das nennt – aufzuräumen und die Klärgrube Mensch von innen zu reinigen.

All diese Aussagen, so unterschiedliche Betrachtungsweisen sie auf den ersten Blick auch darstellen, widersprechen sich nicht – im Gegenteil, sie komplettieren sich und vermitteln zusammen ein rundes Bild: Krankheit ist das Überlaufen der Klärgrube Mensch.

Impfung, Mikroben und Forschung

Durch Impfungen beispielsweise werden dem Körper extrem giftige Substanzen zugeführt, Aluminium, Quecksilber und anderen Nervengifte und teilweise schädliche biologische Substanzen und Gifte. Und speziell in China stopfen sich Menschen bekanntermaßen Dinge in den Mund, die wir hierzulande noch nicht einmal mehr der Mülltonne übergeben würden. Wundert einen da noch etwas?

Auch die Rolle der Mikroben als wichtige, hilfreiche und nützliche Symbionten(11) des Menschen(12) haben wir bereits in mehreren Depeschen behandelt (vor allem in folgenden Ausgaben: 32/2001, 28/2002 und 14/2003).

Hans Tolzin vermittelt uns diesen zentralen Gedanken zur Funktionsweise der Mikroben an einem wunderbaren Beispiel. Er schreibt: "Nehmen wir mal an, wir wären Außerirdische und zu Besuch in unserem Sonnensystem. Bei unseren Streifzügen fasziniert uns das deutsche Autobahnnetz und wir hätten uns vorgenommen, sein Wesen und seine Gesetzmäßigkeiten zu erkunden. Wir fliegen also mit unserem UFO die Strecke Stuttgart-Hamburg ab und sehen dabei an fünf Stellen Autos, die zusammengestoßen oder in die Leitplanken gerast sind. Jedes Mal steht ein weiß-grünes Auto mit rotierendem Blaulicht daneben und wir kommen nach dem fünften Mal zu dem Schluss, dass die Unfälle von den Polizeifahrzeugen verursacht wurden und melden dies an unsere Zentrale im Mutterschiff. Da wir zu den guten Außerirdischen gehören, beschließen wir, den Unfällen ein Ende zu setzen, indem wir jedes Polizeifahrzeug, das uns begegnet, mit unserer Laserkanone zu Staub zerblasen. Natürlich weiß jedes Kind, dass Polizeifahrzeuge nicht die Ursache sondern indirekte Folge der Unfälle sind. Aber für einen Außerirdischen, der sich sämtliche Grundlagen unserer Zivilisation erst einmal erarbeiten muss, wäre das gar nicht so ohne Weiteres ersichtlich.

Genauso mag es unseren Naturwissenschaftlern gehen, die mit ihren Elektronenmikroskopen in das unbekannte Wesen Mensch hineinsehen und versuchen, Vorgänge auf zellulärer oder gar molekularer Ebene zu verstehen. Einen interessanten Aufsatz von Prof. Dr. med. Probst finden Sie dazu auf www.tolzin.de/infektionen/index.htm.

Dabei ist der Ausdruck "in den Menschen hineinsehen" nicht ganz korrekt, denn in der Regel werden die zu untersuchenden Zellen oder Flüssigkeiten aus dem lebenden Organismus herausgenommen und getrennt von ihm untersucht, was allein schon zu verfälschten Ergebnissen führen kann.

Alternatives Wissen zur Rolle von Mikroben im Krankheitsgeschehen gibt es durchaus. Erwähnen möchte ich z.B. den Pleomorphismus(13) nach Prof. Enderlein oder die sog. "Neue Medizin" nach Dr. med. Hamer. Jedoch werden diese Ansätze entweder vollständig ignoriert oder als Scharlatanerie verfolgt: Die Schulmedizin hat sich auf die Sichtweise festgelegt, wonach Mikroben und insbesondere als Viren identifizierte Partikel als zu bekämpfende Feinde anzusehen sind und jede Therapie, die nicht auf diesem Prinzip basiert, verantwortungslos oder gar kriminell sei."

Zusammenfassung

  1. SARS als eigenständige Krankheit mit eigenständigen Symptomen existiert nicht, sondern ist lediglich ein neu erfundenes Etikett, das man einer Grippe mit Lungenentzündung angeheftet hat.
  2. Fortbestand und Bedrohlichkeit von SARS wird nahezu ausschließlich durch die Massenmedien bewirkt bzw. zementiert.
  3. Im Zusammenhang mit SARS wurde kein verursachendes Virus nachgewiesen – weder ein neues, noch ein mutiertes.
  4. Es gibt daher auch keinen auch nur annähernd funktionierenden SARS-Test.
  5. Die Entschlüsselung des genetischen Codes des SARS-auslösenden Virus war eine Phantasie.
  6. SARS ist nicht das, wofür es ausgegeben wird und stellt keine größere Gefahr dar als eine herkömmlichen Grippe mit Lungenentzündung.
  7. Rückgratslosigkeit, Käuflichkeit, Blindheit (oder Dummheit) der Vertreter der Schulmedizin kennen offensichtlich keine Grenzen mehr.

(1) SARS: Severe Acute Respiratory Syndrom: Schweres, akutes Atemwegssyndrom. Syndrom: Krankheit, die sich durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer verschiedener Symptome (Krankheitszeichen) charakterisiert (zu griech. syn-: zusammen und dromos. Lauf). Zurück zum Text.
(2) engl.: vollkommen glücklich. Zurück zum Text.
(3) WHO: World Health Organization: Weltgesundheitsorganisation. Zurück zum Text.
(4) Gensequenz: eine bestimmte Datenfolge, ein bestimmter Abschnitt eines Gens, der eine bestimmte Erbinformation enthält. Zurück zum Text.
(5) Genom: Gesamte Erbinformation einer biologischen Einheit. Zurück zum Text.
(6) siehe: http://www.impf-report.de. Zurück zum Text.
(7) Paramyxoviren: Virengruppe, zu der auch die angeblich Masern und Mumps auslösenden Viren gehören sollen.
Zurück zum Text.
(8) CDC: Center for Desease Control: Amerikanisches Seuchenkontrollbehörde, die zum US-Militär gehört und auch für alle Impffragen usw. zuständig ist. Zurück zum Text.
(9) eine Auflistung der diesbezüglichen Quellen findet sich auf Hans Tolzins Webseite www.impf-report.de am Ende der Impfreportausgabe Nr. 13/2003. Zurück zum Text.
(10) Zur Neuen Medizin siehe Dr. Hamer. Zurück zum Text.
(11) Symbiont: Lebensform, die mit einer anderen Lebensform zusammenlebt. Symbiose: Zusammenleben zum gegenseitigen Vorteil (zu griech. sym-: zusammen und griech. bios: Leben). Zurück zum Text.
(12) Ausnahmen hierzu sind: (1) Wenn ein Organismus zu schnell in ein extrem anderes Milieu verbracht wird, in dem zahlreiche, vollkommen andere Arten von Umgebungsmikroben vorherrschen (z.B. durch Flugreisen-Tourismus) und (2) von Menschen z.B. gentechnisch veränderte Formen, Mutanten der Mikroben. Zurück zum Text.
(13) Pleomorphismus: wörtlich Vielgestaltigkeit. Lehre, nach der Mikroben verschiedene Formen annehmen können, basierend auf den Werken des französischen Forschers Bechamp, aufgegriffen und erweitert von Prof. Dr. Enderlein. Letzteres entdeckte eine kornartige Grundform im Blut des Menschen, aus der sich höhere Mikroben nach Bedarf heranbilden können. Aber auch Umwandlung ist möglich: von Viren zu Bakterien zu Pilzen, zurück ins Ausgangsstadium (zu griech. pleo: mehr/viel und griech. morphe: Gestalt). Zurück zum Text.

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