Junges Maedchen mit einem Korb Erdbeeren Heft-Nr. 1032011 mehr wissen - besser leben
Food Coop

Inhalt

Editorial von Michael Kent

»Früher war ein Bauernhof einfach noch ein Bauernhof. Und ein Bauer konnte, wenn er kompetent und fleißig war (und das Wetter mitspielte), durchaus gut verdienen. Ich persönlich hatte immer die größte Hochachtung vor diesem Berufsstand. […] Weizen und Roggen sind mittlerweile so billig, dass Landwirte teils mehr verdienen, wenn sie die Pflanzen als Energieträger verscheuern, denn als Lebensmittel. Dabei müssen herkömmlich wirtschaftende Bauern im Vergleich zu früher mindestens die dreifache Fläche bewirtschaften, um finanziell noch halbwegs über die Runden zu kommen. […] Landwirte würden gerne beste Lebensmittel nach den Wünschen der Kunden anbauen, und die Kunden würden ihrerseits gerne beste Lebensmittel vom Bauern aus der Region erhalten. Warum können die beiden zueinander nicht finden?«

• Leserzuschriften, Weisheiten
• Termine, Seminare

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Rubrik: · Depeschen 2011
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Artikel von Kristina Peter
Food Coops: Gemeinschaften zwischen Konsumenten und Produzenten

»Eine „Food Coop” bezeichnet den Zusammenschluss einer Gruppe von Verbrauchern mit einem Landwirt in ihrer Nähe. Die Verbraucher garantieren dem Landwirt die Abnahme seiner Produkte und decken durch (meist) monatliche Bezahlung seine im Vorfeld kalkulierten Kosten. Aufgrund der engen Partnerschaft mit dem Landwirt haben die Verbraucher nicht nur Einfluss auf die Art und Menge der produzierten Lebensmittel, sondern auch auf die Methoden, mit denen diese erzeugt werden. Daher werden die meisten Food-Coop-Höfe nach zumindest kontrolliert-ökologischen, in vielen Fällen sogar nach biologisch-dynamischen (Demeter) Richtlinien geführt und liefern ihren Mitgliedern daher die derzeit höchstmögliche Lebensmittelqualität. Die Gründung einer Food Coop erfordert Engagement und Zeit. Beides lohnt sich, denn das Ergebnis ist nicht nur mit einer in der heutigen Zeit nahezu nbezahlbaren Unabhängigkeit vom üblichen Lebensmittelmarkt verbunden (wo es oft schwer fällt, qualitativ hochwertige und lokal erzeugte Lebensmittel zu finden), sondern mit vielen weiteren Vorteilen für Verbraucher, Landwirt und natürlich für die Umwelt. Die Zeit ist reif: Gründen Sie eine Food Coop! «

• Der tägliche Lebensmitteleinkauf: Ein müder Kompromiss
• Kleinbäuerliche Betriebe kämpfen ums Überleben
• Geschichte der Food Coops
• Die erste Food Coop in Deutschland
• Die Gründung einer Food Coop
• Versorgungssicherheit für die Verbraucher
• Volle Entscheidungsfreiheit und größtmöglicheVersorgungssicherheit

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